Rechtsanwalt Manfred Terhedebrügge - Berlin

Manfred Terhedebrügge

Rechtsanwalt

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht - Berlin Steglitz · Zehlendorf

Das Thema Arbeitsrecht habe ich bereits aus Arbeitgebersicht während meiner beruflichen Laufbahn bei der BMW AG Berlin bearbeitet.

Heute liegt mein Schwerpunkt auf der Beratung und Prozessvertretung in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten überwiegend für Arbeitnehmer. Die rechtliche – strategische – Beratung zur Abwicklung von Arbeitsverhältnissen im Hinblick auf deren Beendigung und entsprechende Abfindungsvereinbarungen ist für Arbeitnehmer von noch fundamentalerer Bedeutung, als für Arbeitgeber.

Im Weiteren gehört hierzu die Ausarbeitung von Arbeitsverträgen, bis hin zu auch speziellen Geschäftsführeranstellungsverträgen, Abwicklungsvereinbarungen und Beendigungsvergleichen sowie die Führung von Kündigungsschutzprozessen in I. und II. Instanz vor der Arbeitsgerichtsbarkeit Berlin-Brandenburg. Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht sind und waren eher die Ausnahme, da Lösungen für meine Mandanten mit vernünftigen Ergebnissen schon zu annähernd 100 % vorzeitig erreicht werden konnten.

Abmahnungen:

In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, sich gegen eine Abmahnung des Arbeitgebers zu Wehr zu setzen. Fast immer stellt die Abmahnung die Vorbereitung des Arbeitgebers zu einer Kündigung dar.

Kündigung:

Wenn eine Kündigung zu geht, ist – relative – Eile geboten. Für die Einreichung einer Kündigungsschutzklage hat der Gesetzgeber eine Frist von nur drei Wochen vorgesehen. Verstreicht diese Frist, ist eine Kündigung – wie fehlerhaft auch immer sie sein mag – wirksam und damit die Folge der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, ohne jede Abfindungszahlung oder Möglichkeit, hierüber verhandeln zu können.

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Abfindungsvereinbarung:

Der Wunsch des Arbeitgebers zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses drückt sich häufig in einer Kündigung aus und führt letztlich - manchmal nach unangenehmer, arbeitsgerichtlicher Auseinandersetzung - doch zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses, dann aber mit einer einvernehmlichen Vereinbarung, einschließlich einer Abfindungszahlung. Abwicklungsvereinbarungen oder auch Aufhebungsvereinbarungen (ohne vorangegangene Kündigung) bergen allerdings einige (verdeckte) Risiken. So drohen etwa Sperrzeiten durch die Bundesagentur für Arbeit oder eine Anrechnung auf die Leistung einer Entschädigung oder Abfindung.

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Arbeitsgerichtsverfahren:

Das Arbeitsgerichtsverfahren ist dem Grunde nach auf eine schnelle Erledigung des Rechtsstreits angelegt. Auch deshalb muss innerhalb von drei Wochen eine Kündigungsschutzklage eingereicht werden. Dann folgt zumeist kurzfristig ein Termin zur Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht. In diesem ersten Gerichtstermin geht es überwiegend darum, eine Einigung der beiden Parteien herbeizuführen, ohne den Rechtsstreit fortsetzen zu müssen. Eine solche Einigung kann in der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Abfindungszahlung bis hin zur Fortführung des Arbeitsverhältnisses durch Zurücknahme der Kündigung gefunden werden.

Wird eine solche Einigung nicht erzielt, kommt es zu einem sogenannten Kammertermin, zudem die Parteien zunächst jeweils ihre Sicht der Dinge mit Beweisen, Ladung von Zeugen usw. schriftlich darlegen. Im Hauptverhandlungstermin selbst wird natürlich auch wieder über die Möglichkeit einer Einigung gesprochen, ist diese nicht zu erzielen, kommt es zumeist zu einem arbeitsgerichtlichen Urteil.

In all jenen arbeitsrechtlichen Streitigkeiten vertrete ich Sie vor Gericht. Ich vertrete Sie selbstverständlich auch außergerichtlich gegenüber Ihrem Arbeitgeber, zum Beispiel bei Verhandlungen über Aufhebungsverträge, der Durchsetzung von Gehalts- und / oder Urlaubsansprüchen etc..

Auch berate ich Sie in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, zum Beispiel bei der Prüfung von Arbeitsverträgen, Zeugnissen und Abmahnungen.